Vorteile

1. Sicher

Bei Induktionsherden entsteht die Wärme direkt im Topfboden und nicht in der Herdplatte. Diese bleibt dadurch kalt und kann lediglich etwas Wärme vom Topf selbst aufnehmen. Das Verbrennungsrisiko ist praktisch ausgeschaltet.

Ein weiteres Plus der Induktionstechnik: Durch das Kochen auf kaltem Kochfeld ist die Verbrennungsgefahr im Vergleich zum herkömmlichen Glaskeramikfeld wesentlich geringer. Vor allem in einem Haushalt mit kleinen Kindern ist dies ein großer Vorteil. Die Kochplatte wird zwar durch die Wärmeübertragung vom Topfboden noch heiß - aber nur bis zu einer Temperatur um 100 Grad. Nimmt man das Kochgeschirr von der Kochzone, schaltet sich diese automatisch ab. Das Induktionsfeld erkennt auch, ob geeignetes Geschirr verwendet wird. Andernfalls findet keine Energieübertragung statt. Nach dem Abschalten informiert eine zweistufige Anzeige über die vorhandene Restwärme. Bei leerem oder leergekochtem Kochgeschirr sorgt ein Temperatur-Sensor für die automatische Abschaltung.


 
2. Schnell

Induktion benötigt keine Aufwärmzeit, sondern erzeugt die gewünschte Wärme sofort (vergleichbar mit Gasherden). Genauso schnell lässt sich die Hitze auch zurückschalten.

Geschwindigkeit ist die große Stärke der Induktionstechnik. Beim Induktionskochen kommt die "Power-Boost"-Funktion zum Einsatz. Das bedeutet 50 Prozent mehr Leistung auf einer Zone. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Schon nach 4:41 Minuten können die Nudeln in den Topf. Die Gas-Kochzone kann noch am besten mithalten, da dauert es 7:01 Minuten. Das herkömmliche Glaskeramikfeld benötigt mit 9:54 Minuten im Vergleich zum Induktionsfeld mehr als die doppelte Zeit. Und die gute alte Elektroplatte ist in Sachen Geschwindigkeit längst nicht mehr konkurrenzfähig. Sie kommt auf stolze 13 Minuten.

Herdart Dauer
Induktionsfeld 4:41 Minuten
Gasfeld 7:01 Minuten
Glaskeramikfeld 9:54 Minuten
Elektroplatte 13:00 Minuten
 

 
3. Komfortabel

Induktionsplatten, deren Oberfläche aus Glaskeramik besteht, sind sehr leicht zu reinigen. Da die Herdplatte selbst nicht heiß wird, kann Übergelaufenes nicht anbrennen.

Induktionsfelder reagieren sehr schnell:

Wenn die gewünschte Kochstufe verändert wird. So kann man zum Beispiel das Überkochen der Milch per Knopfdruck leicht vermeiden. Der Reinigungsaufwand bei verschütteten oder übergekochten Speisen ist sehr gering. Durch die niedrigen Temperaturen des Induktions-Kochfelds können Flüssigkeiten nicht einbrennen.


4.  Energiesparend

Schneller kochen heißt auch energiesparender kochen.

Die Energieeinsparung gegenüber einer herkömmlichen Kochzone liegt bei etwa 20 bis 30 Prozent. Mit dem Induktionskochfeld ergeben sich sehr kurze Ankochzeiten, weil die Wärme im Geschirrboden erzeugt und sofort ins Kochgut übertragen wird.